Wie kam ich zum Tantra?
Viele Jahre lang hatte ich das Gefühl, ich suche nach
etwas, jedoch ohne genau benennen zu können, wonach ich eigentlich
auf der Suche bin.
Es war eine Ahnung, ein Sehnen nach Ganzheit und Akzeptanz.
Im Jahre 1992 kam ich zum ersten Mal mit Tantra in Berührung und wußte
sofort: das war es, wonach ich so lange gesucht hatte! Trotzdem dauerte
es noch bis ins Jahr 1996, bis das Thema mit voller Kraft, feurig und alte
Vorstellungen sprengend in mein Leben trat - als ich "durch Zufall"
zum Advaita-Tantra kam. 1996/97 habe ich die Jahresgruppe im Advaita-Tantra
durchlaufen, seit 1997 assistierte ich dann in den Gruppen. Von 1999 bis
2003 hatte ich die Chance zur Ausbildung, gründlich, umfassend, vielschichtig
und kompromißlos.
Was bedeutet Tantra für mich? Ganz wichtig war für mich zuerst
die Befreiung der Sexualität. Dies hat mein ganzes Wesen bis in die
Tiefe entspannt. Das Erwecken und Kanalisieren der Lebensenergie war der
nächste Schritt, und ich empfand ihn als unglaublich befreiend und
lustvoll.
Ich hatte immer eine große Sehnsucht, angenommen zu werden mit allem,
wie ich bin und was ich verkörpere, mit all meinen Sonnen- und Schattenseiten.
Hier habe ich es gefunden, und es ist Erleichterung für meine Seele.
Überwältigende Erfahrungen in prächtigen tantrischen Ritualen
erinnerten mich an die Märchen aus 1001 Nacht - nur, es waren keine
Märchen!
Tantra hält für jeden, der sich darauf einlassen mag, eine Fülle
von Erfahrungen bereit. Ich möchte dazu beitragen, daß die Welt
des Tantra sich vielen Menschen erschließen kann.
Seit dem Jahr 2005 ist nun auch mein Partner Pramit in
den Gruppen dabei - er ist "eigentlich Arzt", so wie er
sich immer selber vorstellt - nämlich Frauenarzt, und zwar sehr
ganzheitlich orientiert, sehr die Würde der Frau im Auge behaltend...
sozusagen schon vorher tantrisch, noch bevor er etwas von dieser Lehre
wußte. Durch ihn kommt jetzt auch noch eine ganz andere, medizinisch
begründbare Sicht der Dinge mit in diese Arbeit hinein. Tantra
wirkt "heilend" - dieses Wort darf ich nicht benutzen, aber
er bestätigt mir es immer wieder...
P.S.: Durch meine Arbeit wird nicht beabsichtigt, gesundheitliche
Beschwerden, Symptome oder Krankheiten zu lindern oder zu beseitigen. Die
Arbeit ist kein Ersatz für therapeutische oder ärztliche Behandlung!
|